Energieausweis
Der Energieausweis: Das Qualitätssiegel eines Hauses
Sie planen den Umzug in ein Mietobjekt, sind auf der Suche nach einer Immobilie zum Kauf, oder stehen selbst auf Vermieter- bzw. Verkäufer-Seite. Schnell wird klar, dass bei Verhandlungen rund ums Finanzielle inzwischen nicht nur Lage, Optik und Ausstattung des betrachteten Gebäudes eine Rolle spielen. Stattdessen steht vor allem der Energiestandard des Hauses auf dem Prüfstand, der noch dazu Miete und Kaufpreis entscheidend beeinflusst.
Um Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Immobilien und damit eine vertrauensvolle Verhandlungsbasis bei Vermietung und Verkauf zu schaffen, wurde der Energieausweis entwickelt: Das Gütesiegel für Wohn- und Nichtwohngebäude gibt nicht nur Auskunft über die energetische Qualität eines Objekts, sondern liefert darüber hinaus Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz. In Deutschland ist die Ausstellung eines Energieausweises für Neubauten bereits seit 2002 Pflicht. Für Bestandsbauten wurde er schrittweise seit 2007 eingeführt und ist bei Neu-Vermietung und Verkauf inzwischen zwingend vorzulegen.
Bedarf oder Verbrauch – wer benötigt welchen Energieausweis?
Grundsätzlich gibt es den Energieausweis in zwei Ausführungen – als Energiebedarfsausweis und als Energieverbrauchsausweis:
Beim Energiebedarfsausweis steht die Qualität einer Immobilie unabhängig seiner Nutzer im Mittelpunkt. Hierzu wird der energetische Zustand der Gebäudehülle, das heißt das Dach, die Außenwände, wie auch die Fenster und der Boden analysiert. Gleichermaßen eine Rolle spielt die Anlagentechnik aus Heizung, Warmwasser und Lüftung. So liefert der Energiebedarfsausweis detaillierte Angaben zum End- und Primärenergiebedarf, zu Transmissionswärmeverlusten und zu Treibhausgasemissionen.
Beim Energieverbrauchsweis dagegen steht der Energieverbrauch der Gebäudenutzer im Vordergrund. So werden in diesem Fall die Verbräuche für Heizung und Strom (nur Nichtwohngebäude) basierend auf dem individuellen Nutzungsverhalten analysiert. Demnach vermittelt der Energieverbrauchsausweis Informationen über den End- und Primärenergieverbrauch wie auch über Treibhausgasemissionen.
Aufgrund der einfacheren Datenerhebung zwar kostengünstiger, wird hier der Schwachpunkt des Energieverbrauchsausweises gegenüber dem Bedarfsausweis deutlich: Die für einen Verbrauch-sausweis ermittelten Werte sind vom individuellen Verhalten der Nutzer abhängig. Daraus lassen sich Aussagen zur energetischen Qualität eines Gebäudes nur sehr eingeschränkt ableiten. Somit ist die Vergleichbarkeit von Immobilien mit einem Energieverbrauchsausweis eher schwierig.
Doch welcher Energieausweis ist bei welchem Gebäude erforderlich? Kein Problem bei der Entscheidungsfindung besteht bei Neubauten: Ob Wohn- oder Nichtwohngebäude, in jedem Falle ist hier die Erstellung eines Energiebedarfsausweises verpflichtend.
Etwas anders sieht die Lage bei Bestandsbauten aus. Hier wird zunächst zwischen Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten und Wohngebäuden ab fünf Wohneinheiten und Nichtwohngebäuden unterschieden: Bei Wohngebäuden ab fünf Wohneinheiten und Nichtwohngebäuden besteht eine Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Bei Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten wird nochmals differenziert zwischen dem Bauantrag vor und nach 1977, sowie zwischen unsaniertem und saniertem Zustand. Davon abhängig ist entweder ein Energiebedarfsausweis erforderlich, oder besteht Wahlfreiheit.
Die Skala – das pulsierende Herzstück des Energieausweises
Die Bewertung und qualitative Einordnung eines Hauses im Rahmen eines Energieausweises erfolgt anhand der Effizienzklassen von A+ bis H, wie auch anhand einer Farbskala von grün bis rot: Ein Haus im grünen Bereich befindet sich in einem guten energetischen Zustand. Bei einem Haus im gelben Bereich liegen energetische Defizite vor und es sollte über eine Sanierung nachgedacht werden. Liegt das Haus im roten Bereich der Farbskala, wird es dagegen höchste Zeit für umfangreiche Maßnahmen.
Unser Tipp
Weitere Informationen, Daten und Empfehlungen zum Energiebedarfs- und Energieverbrauchsausweis liefert Ihnen auch das Factsheet: Der Energieausweis der dena.
Wenn Sie Ihre Immobilie vermieten oder verkaufen wollen, finden Sie online zahlreiche Möglichkeiten, sich einen rechtsgültigen Energieausweis erstellen zu lassen.
Planen Sie dagegen die umfangreiche Modernisierung Ihres Hauses inklusive Energieberatung und Erstellung eines individuellen Sanierungsplanes, kümmern wir uns in diesem Rahmen gerne um die Ausstellung eines Energieausweises. Sprechen Sie uns in diesem Fall einfach darauf an!
Energiesanierung
Energetisch sanieren – von Vorteilen profitieren
Düster sieht die Realität rund um den Klimawandel aus: Von Politik und Umweltschützern nicht nur heiß diskutiert, zeigt er sich längst weltweit spürbar an unverkennbar zunehmenden Wetterkapriolen: Zerstörerische Wirbelstürme, Extremregenereignisse mit Überflutungen, aber auch Hitzerekorde, welche großflächige Waldbrände entfachen, sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Mittlerweile führt die Erderwärmung in immer kürzeren Abständen zu schlimmen Katastrophen – derzeit ohne Aussicht auf Besserung.
Dringlicher als je zuvor richtet sich daher der Appell von Bundesregierung und Klimaexperten an die Bevölkerung zu möglichst schnellem Handeln, um dem Klimawandel mit seinen verheerenden Folgen entgegenzuwirken. Die nachhaltige Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase, wie auch die Einsparung von Heizenergie stehen dabei besonders im Fokus.
Ihr Beitrag zur Energiewende
Denn Privathaushalte zählen – hinter Verkehr und Industrie – zu den drittgrößten Energieverbrauchern in Deutschland. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz liegt aktuell der Anteil bei rund 35 Prozent, für den sich die Wärmeversorgung von Wohngebäuden verantwortlich zeichnet – ein für den Umwelt- und Klimaschutz enorm großes Potenzial, das es jetzt zu nutzen gilt. Umfassende staatliche Förderprogramme tragen diesem Umstand inzwischen Rechnung. So lauten die Aufgaben für einen erfolgversprechenden Beitrag auf dem Weg aus der Klimakrise: Energieeffizient sanieren, um Wärmeverluste zu minimieren, und auf erneuerbare Energien umsteigen.
Doch was steckt eigentlich hinter einer energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden und welche Möglichkeiten gibt es? Im Prinzip sind alle Maßnahmen gemeint, die dabei helfen, die Wärmeeffizienz eines Hauses zu verbessern und Energie zu sparen. Dazu zählen etwa das Dämmen der Außenwände, sowie von Dach und Keller, der Einbau neuer Fenster und Türen, aber auch die Installation einer modernen Heizung, am besten noch eine Anlage, die sich aus erneuerbaren Energien speist, wie zum Beispiel eine Wärmepumpe kombiniert mit einer Photovoltaik-Anlage.
Professioneller Start in Ihr Sanierungsvorhaben
Um möglichst optimal in ein solches Sanierungsvorhaben zu starten, ist es grundsätzlich von Vorteil, einen Energieeffizienz-Berater mit ins Boot zu holen. Denn dieser betrachtet ein Bestandsgebäude als individuelles Ganzes und erarbeitet maßgeschneiderte Maßnahmenvorschläge, die aufeinander abgestimmt und wirtschaftlich sinnvoll sind. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass die Dämmung der Außenwände zielführender ist, als die Erneuerung des Heizungssystems, oder die Dämmung der Kellerdecke wichtiger, als die zusätzliche Isolierung des Dachstuhls.
So liefert ein vom Energieeffizienz-Berater angefertigter und staatlich geförderter individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) detaillierte Informationen über die energetischen Aspekte einer Immobilie, sowie über Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeit der vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen. Damit erhalten Hausbesitzer eine wichtige Grundlage, um Entscheidungen für die Zukunft ihres Hauses treffen, aber auch ihren Beitrag zur Energiewende leisten zu können. Erfahren Sie mehr zu diesem Thema im Rahmen unserer Energieberatung.
Wie sich Ihr Sanierungsvorhaben auszahlt
Profitieren Sie gleich in mehrfacher Hinsicht von Ihrer Entscheidung zur energetischen Haussanierung! Denn damit schützen Sie nicht nur die Umwelt und tragen dazu bei, dass die Energiewende zum Erfolg wird. Gleichermaßen schonen Sie auch Ihren Geldbeutel durch Reduzierung der Heizkosten und steigern Ihren Wohnkomfort deutlich. So erhöht etwa die Dämmung der Außenwände und des Daches die Behaglichkeit beträchtlich, da im Winter das Hausinnere schön warm bleibt und im Sommer vor Überhitzung geschützt ist. Darüber hinaus vermindern dichtere Fenster und Türen unbehagliche Zugluft und erhöhen in der Regel den Schallschutz. Gedämmte und warme Bauteile sorgen für ein besseres Raumklima, schützen vor Schimmel Wohngiften und sichern damit Ihre Gesundheit. So kann der Gebrauchswert eines sanierten Gebäudes ohne weiteres mit dem eines Neubaus mithalten.
Unser Tipp
Weitere Informationen zur energieeffizienten Sanierung von Wohngebäuden finden Sie auch in der aktuellen Publikation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz Gut beraten, besser saniert.
Einen Leitfaden, der Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Projektphasen einer energetischen Sanierung führt – von der ersten Diagnose über eine fundierte Planung bis hin zur Umsetzung – liefert Ihnen der Service Zukunft Altbau der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH.
Darüber hinaus bietet die Verbraucherzentrale einen Gebäude-Check für einen geringen Unkostenbeitrag.
Energieberatung
BAFA-Vor-Ort-Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP)
Sie ärgern sich über die steigenden Heizkosten? Sie haben es satt, in Ihrem Zuhause mit Schal, warmen Socken und Wärmflasche der Winterkälte zu trotzen? Sie verspüren das Bedürfnis, Ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten und wollen jetzt mit der Modernisierung Ihres Altbaus durchstarten? Dann sind Sie hier richtig, denn das fachgerechte, energieeffiziente Sanieren von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden ist unser Ding: Als von der Deutschen Energie-Agentur (dena) zertifizierte Energieeffizienz-Experten decken wir die gesamte Bandbreite ab und sind in den Förderprogrammen Energieberatung für Wohngebäude (BAFA), Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (BAFA) und Bundesförderung für effiziente Gebäude (KfW) aktiv. Werden Sie Teil der bundesweiten Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ und finden Sie Ihre passende Route durch den Sanierungsdschungel – wir unterstützen Sie dabei!
In drei Schritten auf dem richtigen Sanierungskurs
Ein Sprichwort lautet: Viele Wege führen nach Rom. Diese Weisheit lässt sich auch auf die Sanierung von Bestandsbauten übertragen, denn bei der energieeffizienten Aufarbeitung von Gebäuden handelt es sich um individuelle Geschichten und eröffnen sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, welche zum Ziel führen. Um von Beginn an den richtigen Kurs einzuschlagen, ist es jedoch wichtig, Ausgangs- und Endpunkt einer „Sanierungsreise“, die verschiedenen Wegvarianten und die passenden Förderprogramme genau zu kennen. So ermitteln wir im Rahmen unserer Energieberatung nach BAFA-Richtlinien den aktuellen energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes und erstellen ein Sanierungskonzept, das auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse und auf Ihr Budget zugeschnitten ist. Dabei gehen wir in drei Schritten vor:
- Als erstes besuchen wir Sie in Ihrem Domizil und erfassen auf einer Ortsbegehung den aktuellen energetischen Zustand des Hauses: Dabei richten wir unser Augenmerk insbesondere auf die Gebäudehülle (Fassade, Fenster, Türen, Dach und Boden), sowie die Anlagentechnik (Heizung, Warmwasser, Wärmeverteilung und Lüftung). Außerdem bewerten wir die Nutzung erneuerbarer Energien, betrachten Ihren aktuellen Energieverbrauch und Ihr individuelles Nutzungsverhalten, erfragen aber auch den von Ihnen vorgesehenen Kostenrahmen für die Modernisierungsmaßnahmen.
- Auf Grundlage der Ortsbegehung erarbeiten wir im Anschluss eine umfassende Sanierungsempfehlung in Form des sogenannten individuellen Sanierungsfahrplans, kurz iSFP. Dieser bietet Ihnen einen transparenten, maßgeschneiderten Überblick über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen, dargestellt entweder Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum hinweg, oder aber als Gesamtsanierung in einem Zug. Des Weiteren erhalten Sie Hinweise zur Wirtschaftlichkeit und zu den Fördermöglichkeiten der einzelnen Maßnahmen.
- Sind nach Analyse des Gebäudes verschiedene Sanierungsvarianten denkbar, stimmen wir in einem persönlichen Abschlussgespräch mit Ihnen ab, welche Variante Ihren Wünschen und Ihrer Situation am ehesten entspricht, bevor wir Ihnen im letzten Schritt die entsprechend angepasste und optimierte schriftliche Version Ihres individuellen Sanierungsfahrplans zukommen lassen.
Pluspunkt iSFP: Ihre Vorteile im Detail
Entscheiden Sie sich vor Antritt Ihrer „Sanierungsreise“ für eine Vor-Ort-Energieberatung mit Erstellung eines Sanierungsfahrplans, entscheiden Sie sich gleichermaßen für zahlreiche und vielfältige Vorteile:
- Sie erhalten einen übersichtlichen, leicht verständlichen Überblick über den aktuellen energetischen Zustand Ihrer Immobilie, über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen, sowie eine grobe Kostenschätzung mit Hinweisen zu Fördermöglichkeiten.
- Der Sanierungsfahrplan wird individuell auf Ihr Haus, Ihre Lebensumstände, Wünsche und Ihr Budget zugeschnitten.
- Der iSFP bietet Ihnen Orientierung und damit eine stabile Basis, um die passenden Entscheidungen für die Zukunft Ihres Hauses treffen zu können. Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung lässt sich sofort erkennen, wie rentabel die einzelnen Sanierungsmaßnahmen für Ihre Immobilie sind.
- Mit der Umsetzungshilfe als Bestandteil des iSFP können Sie sich selbst ein Bild von den eigentlichen Arbeiten rund um die Einzelmaßnahmen machen, ohne sich blind auf Handwerker verlassen zu müssen.
- Durch die langfristige Perspektive lassen sich Schnittstellen zwischen den Gewerken abstimmen und nachträgliche, kostenintensive Änderungen an vorangegangenen Sanierungsmaßnahmen vermeiden.
- Zusätzlich zum iSFP erhalten Sie einen Energieausweis, den Sie im Falle von Verkauf oder Vermietung Ihrer Immobilie benötigen.
- Der iSFP liefert wertvolle Tipps, wie Sie auch nach der Sanierung Ihres Hauses über ein optimiertes Nutzungsverhalten zusätzlich Energie sparen können.
- • Die Energieberatung inklusive iSFP wird vom BAFA mit 50 Prozent gefördert, maximal 650 Euro für ein Ein-/Zweifamilienhaus und maximal 850 Euro für ein Gebäude ab drei Wohneinheiten. Setzen Sie eine förderfähige Einzelmaßnahme aus dem iSFP um, gibt es einen zusätzlichen Bonus von 5 Prozent auf die Basisförderung. Das bedeutet, dass Sie nicht nur eine Förderung für den iSFP erhalten, sondern auch eine höhere Förderung der Einzelmaßnahmen mit dem iSFP.
Unser Tipp
Sie suchen weitere Hintergrundinformationen zur Energieberatung nach BAFA-Richtlinien und zum iSFP? Dann schauen Sie doch mal in unseren Download-Bereich unter Infoflyer Sanierungsfahrplan.
Bestandsaufnahme
Starke Seilschaft ins Abenteuer Altbausanierung
Die Würfel sind gefallen und Ihre Entscheidung steht: Sie lassen sich auf das Abenteuer Altbau ein und planen den Umbau, die Modernisierung und/oder die energetische Sanierung Ihres Zuhauses. Doch wie und womit anfangen? Auch, wenn sich die zahlreichen Aufgaben zunächst wie der Himalaya vor Ihnen aufzutürmen scheinen, im Rahmen unserer Erstberatung bringen wir Sie auf den richtigen Kurs: Als Ihr professionelles „Basislager“ koordinieren wir nicht nur Ihre Vorstellungen und Ziele mit Ihrem Kostenbudget, sondern bringen dies im Zuge unserer Bestandsanalyse auch mit Ihrem tatsächlichen Bedarf in Einklang. Auf diese Weise erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte, qualitativ hochwertige und kostenoptimierte Route auf Ihren persönlichen „Wohngipfel“.
Startschuss für Ihre Expedition ins Wohnglück
Aller Anfang muss nicht immer schwer sein: Vereinbaren Sie einfach einen Kennenlern-Termin mit uns – telefonisch oder per E-Mail – und die erste vermeintliche Hürde auf dem Weg zu Umbau und Sanierung Ihres Altbaus ist erfolgreich genommen. Bei Ihnen vor Ort schildern Sie uns dann Ihre Anforderungen, zeigen uns das Haus, wie auch die vorhandenen technischen Zeichnungen. Außerdem benötigen wir Informationen über den vorgesehenen Kostenrahmen für die von Ihnen angestrebten Modernisierungsmaßnahmen. Während der Hausbegehung führen wir bereits eine erste grundlegende Bestandssichtung mit Fotodokumentation durch, die zur Erstellung unseres Angebots, sowie des Kostenvoranschlags erforderlich ist. Die Kosten der Erstberatung erhalten Sie bei einem an uns erteilten Planungsauftrag zurück.
Orientierung leicht gemacht: Kompass für Ihr Bauvorhaben
Umbau, Anbau, energetische Sanierung oder gar eine Kombination davon? Welche Arbeiten sind dringend erforderlich, welche können eventuell noch warten und worauf muss besonders geachtet werden? Fragen über Fragen, die es einem nicht gerade erleichtern, bei einem Bauvorhaben die eingeschlagene Route beizubehalten und passende Entscheidungen zu treffen. Abhilfe schafft eine vorausgehende detaillierte Aufnahme und Untersuchung der Bestandssituation, bei der wir Sie als ausgewiesene Experten gerne unterstützen, um Ihnen die Orientierung grundlegend zu erleichtern. Profitieren Sie daher von unseren folgenden Leistungen:
- Bestandsanalyse nach energieeffizienten Gesichtspunkten
Im Fokus der energetischen Bestandsanalyse stehen vor allem die Außenwände, die Fenster und Türen, das Dach, der Keller, sowie die Haustechnik Ihrer Immobilie. Darüber hinaus betrachten wir Ihren aktuellen Energieverbrauch und Ihr individuelles Nutzungsverhalten. Auf Grundlage dieser Daten zeigen wir Ihnen, mit welchen Maßnahmen Sie die Energieeffizienz Ihres Zuhauses verbessern, Heizkosten sparen, aber auch Ihren Wohnkomfort erhöhen können. Auf Wunsch erarbeiten wir daraus ein für Sie maßgeschneidertes Sanierungskonzept in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP), der entweder die Gesamtsanierung Ihres Altbaus in einem Zug oder Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum hinweg darstellt.Sie planen die energetische Sanierung Ihrer Immobilie zum KfW-Effizienzhaus? Dann erfahren Sie mehr über die Vorgehensweise im Rahmen unserer Energieberatung. Sie interessieren sich darüber hinaus für die Hintergründe der Energiesanierung? Dann lesen Sie doch erst mal hier.
- Bestandsaufnahme nach maßlichen Gesichtspunkten
Im Mittelpunkt der maßlichen Bestandsaufnahme steht zunächst die Prüfung der noch vorhandenen Grundrisse und Pläne Ihres Hauses vor Ort, anschließend die Erfassung der fehlenden Daten. Planen Sie einen größeren Umbau oder Anbau und muss für die geplanten Maßnahmen ein Bauantrag gestellt werden, lohnt sich sogar eine Neuvermessung des gesamten Gebäudes per Laseraufmaß. - Bestandsaufnahme nach technischen Gesichtspunkten
Im Rahmen der technischen Bestandsaufnahme prüfen wir alle Konstruktionen und Bauteile auf Beschaffenheit und mögliche Bauschäden.
Unser Tipp
Der Termin zur Vor-Ort-Erstberatung steht fest und Sie möchten sich darauf vorbereiten? Dann schauen Sie vorab gerne schon mal im Download-Bereich unter „Erste Bestandsaufnahme“. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, Ihre Anforderungen und Wünsche leichter zu definieren.
Das Besondere
Modernes Wohnen in alten Häusern
Ihre Hausfassade zeigt unschöne Feuchteschäden, durch die Fenster zieht es und die Heizung tut auch nicht immer, was sie soll? Ihre familiären Lebensumstände haben sich geändert, Sie planen den Umbau und die Modernisierung Ihres langjährigen Zuhauses, oder denken gar über den Kauf einer etwas älteren Immobilie nach? Vielfältig sind die Beweggründe, welche eine Altbausanierung auf die Agenda stellen können. Tatsächlich ist das Thema in der Baubranche kein unbekanntes.
Altbausanierung: Lohnt sich das?
Was viele Immobilienbesitzer oder zukünftige Hauseigentümer vor dem Start in ein Sanierungs-/Bauprojekt jedoch besonders umtreibt, ist die Frage, ob es sich wirklich rechnet, oder ob nicht doch ein Neubau die kostengünstigere Alternative darstellt. Wir sagen Ja, eine Altbausanierung lohnt sich, denn es gibt schlagkräftige Argumente, welche für die Investition in ein Bestandsgebäude sprechen:
- Altbau-Grundstücke sind meist ideal gelegen, zentrumsnah und häufig größer, als die Bauplätze in heutigen Wohngebieten.
- Beim Altbau ist vieles bereits vorhanden, was bei der Kalkulation eines Neubaus oft vergessen wird: So können beispielsweise Erschließungskosten, aber auch Ausgaben für Außenanlagen wegfallen.
- Mit einer energetischen Sanierung lassen sich nicht nur Heizkosten signifikant senken, sondern auch Wohnkomfort und Immobilienwert deutlich steigern.
- Ein Altbau ist ein Gebäude mit Vergangenheit und zeichnet sich häufig durch einen besonderen Charakter und Charme aus. Dieses kulturelle Erbe lohnt sich zu erhalten und zu pflegen.
- Eine Altbausanierung schont die Umwelt, da keine neuen Flächen und Ressourcen verbraucht werden.
- Für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden gibt es großzügige Fördergelder vom Staat (BAFA, KfW).
- Eine Altbaurenovierung braucht viele gute Ideen, die sich in der Regel aber immer bezahlt machen. Ein besonders gelungenes Beispiel ist der Umbau und die Sanierung eines schwäbischen Bauernhauses zum behaglichen Familiendomizil. Erfahren Sie im Pressespiegel Althaus modernisieren mehr über eines unserer Herzensprojekte.
Altes Haus modernisieren – Energieeffizienz optimieren
Die Modernisierung eines Bestandsgebäudes lässt sich grundsätzlich in zwei Komponenten unterteilen: Oft legen BauherrInnen ihren Fokus bevorzugt auf Grundriss und Optik ihres Hauses. Heute gewinnen jedoch die technischen Details immer mehr an Bedeutung, genauer gesagt die Optimierung der Bestandssituation nach energieeffizienten Gesichtspunkten. Dazu zählen etwa das Dämmen von Fassade, Dach und Keller, die Erneuerung von Fenstern und Türen, sowie die Optimierung von Wärmebrücken und Heizungssystem. Wird nur in das Erscheinungsbild eines Gebäudes investiert, sind finanzielle Verluste – angesichts der stark ansteigenden Energiepreise – vorprogrammiert. Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe einer Energiesanierung.
Schrecken Sie also nicht vor der Sanierung Ihres Altbaus zurück! Wir bringen Hausoptik und Energieeffizienz für Sie unter einen Hut – qualitativ hochwertig und kostenoptimiert. Rufen Sie uns dazu einfach an und sichern sich einen Termin zur Erstberatung.










